Pegelkarte Deutschland
Zieh die Zeitleiste oder drück auf Abspielen: Das Wasserstraßennetz färbt sich nach dem Wasserstand der jeweils zuständigen Pegelstation. Rot heißt niedrig gegenüber dem mittleren Niedrigwasser dieser Station, Blau normal bis erhöht, Violett über dem höchsten Schifffahrtswasserstand.
Woher die Werte kommen
Grundlage sind die Messwerte der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (PegelOnline), abgerufen alle 15 Minuten. Verglichen wird immer mit den amtlichen Kennwerten derselben Station: MNW (mittleres Niedrigwasser), MW (Mittelwasser), MHW (mittleres Hochwasser) und HSW (höchster Schifffahrtswasserstand).
Ohne diese Kennwerte bleibt ein Abschnitt grau — eine Zahl allein sagt nichts darüber, ob sie niedrig ist: 300 cm sind am Rhein wenig und an manchem Kanal viel. Grau heißt außerdem: kein aktueller Messwert oder keine Station in der Nähe.
Das ist ein Pegelstand, keine Fahrrinnentiefe. Wie viel Wasser unter dem Kiel bleibt, hängt von der Sohle an der jeweiligen Stelle ab. Verbindlich sind die Nachrichten für die Binnenschifffahrt und die Angaben der Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter.
Passend dazu: die Gezeitenkarte für die Nordseeküste und die Seekarte mit Pegeln und Häfen.